Salben und Fettsalben (Wasser-in-Öl-Emulsionen):
nach dem Baden oder Duschen öfter den ganzen Körper eincremen.
Vor allem auf Händen und Gesicht ruhig auch mal dick auftragen. Danach
am besten mollig warm einpacken und entspannen.
Öl zum Eincremen: hier sind Mandel. oder Jojobaöl besonders
geeignet die Haut vor dem Austrocknen zu schützen.
Ölbäder: wenn es sich nicht gerade um Massage-Öl
handelt, kann man Körper- oder Babyöl auch als Badezusatz
verwenden. Es kann beim Baden lange einwirken und man spart sich das Einölen
oder Eincremen nach dem Bad. Auch ganz normales
Olivenöl kann
als Badezusatz verwendet werden.
Milde Reinigungsmilch, die der Gesichtshaut schon beim Reinigen
Feuchtigkeit zuführt und den Schutzfilm verstärkt
nachfettende Seife oder Waschöle zum Duschen und
Waschen verwenden. So wird der Haut weniger Feuchtigkeit entzogen.
Dampfbäder: Entweder für den ganzen Körper in
Sauna oder Schwimmbad, oder das "kleine" Dampfbad, bzw. Gesichts-Dampfbad
zu Hause (mit Handtuch über dampfendes Wasser). Dieses ist ein wahres
Fest für Gesicht und Dekolleté. Außerdem schützt
es die Schleimhäute vor dem Austrocknen. Als Zusätze sind besonders
Salz - dadurch schwellen die Schleimhäute ab - oder Eukalyptus-Öl
geeignet.
Crememasken für Gesicht, Hals und Dekolleté: Masken
sind ausgezeichnet zum Pflegen und Verwöhnen der Haut geeignet. Sie
werden dick aufgetragen und bleiben für ein (sehr entspannte) Weile
auf der Haut. Somit wirken sie intensiver als Salben und Cremes.
Pflegepräparate mit Harnstoff: Körper- und Gesichtcremes
sollten in der kalten Jahreszeit zusätzlich Harnstoff enthalten. Im
Sommer
wird die Harnstoffzufuhr durch die vermehrte Schweißbildung
geregelt. Harnstoff hält die Feuchtigkeit in der Haut, zusammen mit
dem Körperschweiß bildet er den sogenannten Säureschutzmantel.
Dieser tötet Erreger und bietet gleichzeitig optimale Lebensbedingungen
für "gute" Bakterien und Keime.
Nachtkerzenöl: zur Pflege von trockener Haut bietet sich
besonders die Nachtkerzenöl-Therapie an. Egal ob äußerlich
(Creme, Öl, etc.) oder innerlich (Tablette, Kapseln) angewendet, die
vielen ungesättigten Fettsäuren diese Öls verbessern den
Zustand der Haut nach ein bis vier Wochen.
Just aus diesem Grund sollte man im Winter auch öfter mal in die
Sauna gehen. Abgesehen von dem positiven Effekt auf die Haut stärkt
das
Saunabad auch das Immunsystem.
Abtrocknen nach dem Waschen: trocken tupfen anstatt rubbeln.
Wer die Haut so wenig wie möglich strapaziert, wird länger Freude
"in" und mit ihr haben
lauwarmes Wasser: je wärmer das Wasser umso mehr
trocknet es die Haut aus
Lippenpflege: Auch die Lippen bedürfen im Winter besonderer
Pflege, da sie oft trocken, spröde und rissig werden. Fettstifte machen
die Lippen wieder glatt und geschmeidig. Außerdem bilden sie einen
Schutzfilm, der gerade bei den Lippen wichtig ist, da sie oft von der Zunge
befeuchtet werden.
Augenpflege: die Hautpartie um die Augen ist sehr zart und empfindlich.
Sie leidet besonders unter der trockenen Winterluft. Daher empfiehlt sich
die Augenpartie mit sehr reichhaltiger Fettpflege zu versorgen. Eine gute
und entspannende Methode der Augenpflege ist, Hautöl oder Creme (möglichst
unparfümiert) auf einen Wattepad oder ein Mull-Läppchen aufzutragen
und dann auf die geschlossenen Augen legen.