Viel zu selten lassen wir unserer Stimme im Alltag freien Lauf, indem wir
singen. Immer mehr Menschen scheinen das
Singen zu "
verlernen",
ein Phänomen, dem die Initiative
entgegentreten will.
Es geht nicht nur darum ob wir an Weihnachten drei Strophen der
schönsten Weihnachtslieder trällern. Dennoch sei kurz erwähnt,
dass das gemeinsame Singen allemal eine innigere, gemeinschaftlichere Atmosphäre
schafft als das Anhören von Weihnachts-CDs.
Machen Sie jeden Tag zum Feiertag. Singen Sie beim Duschen, beim
Brötchenholen, beim Anziehen, beim Autofahren, beim Laufen, es gibt
unzählige Gelegenheiten die Stimmung durch die eigene Stimme zu heben.
Wer den Tag mit einer schönen Melodie beginnt, kann so das persönliche
Schwingungsmuster
gestalten, mit dem er dem Tag entgegentritt. Das gilt für die eigene
Befindlichkeit, aber auch für die Qualität der Kontakte zu anderen
Menschen.
Wer viel singt findet auch leichter die richtige "Tonlage" im
Gespräch.
Tag für Tag begegnen wir vielen Menschen in den unterschiedlichsten
Situationen
und sozialen Umgebungen. Je nach Situation nehmen wir eine bestimmte
"Rolle" ein, die wir mit verschiedenen Modulationen unserer
Stimme
unterstreichen.
Durch Selbstbeobachtung lässt sich recht schnell feststellen,
wie sehr gute oder schlechte Schwingungen (good or bad vibrations) die
zwischenmenschliche
Kommunikation beeinflussen, oftmals sogar gänzlich gestalten.
Also hören Sie gut zu was und vor allem wie Ihre Nächsten sich
äußern.
Wer beobachtet wie die Mitmenschen auf die Schwingungen reagieren, die
man ihnen entgegenbringt, und wie deren Schwingungen wiederum auf die eigene
Stimmung einwirken, kann die Qualität seiner Kommunikation
verbessern.
So kann man sich auf jede Situation besser "einstimmen", die Nervosität
vor öffentlichen Auftritten oder wichtigen Gesprächen vermindern,
besser auf unerwartete Fragen und Provokationen reagieren, kurzum sich
eine Menge Ärger ersparen und Freude am alltäglichen
Leben gewinnen.