Die meisten der traditionellen Hausmittel gegen Schlafstörungen
haben sich bis heute bewährt. So hilft in vielen Fällen schon
ein Glas warme Milch mit Honig (danach unbedingt die Zähne putzen).
Zucker fördet, unter anderem, den Transport der körpereigenen
Schlafstoffe Serotonin und Melatonin.
Weitere Möglichkeiten die nötige Bettschwere zu erlangen sind
der Abendspaziergang, das körperwarme Bad mit Badezusätzen
wie Lavendel, Baldrian oder Melisse und das Trinken von Kräutertees.
In Apotheken können Ihnen die Kräutertees auch individuell
zusammengestellt und so besser auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet werden.
Wenn Sie über längere Zeit Schlafstörungen haben, obwohl
Sie die Tipps für gesunden Schlaf befolgen, suchen Sie so schnell
wie möglich Ihren Hausarzt auf. Schlafstörungen können
Symptome von anderen Krankheiten und von Depressionen sein,
bzw. andere Krankheiten begünstigen oder sogar auslösen.
Parallel zu einer medikamentösen Behandlung haben sich folgende
Massnahmen bewährt:
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Gehen Sie nur müde ins Bett
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Tun Sie im Bett nichts anders als schlafen
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Wenn Sie 15 Minuten lang vergeblich versucht haben einzuschlafen, stehen
Sie auf, verlassen Sie das Schlafzimmer und kommen Sie erst wieder zurück
wenn Sie wirklich müde sind und das Gefühl haben sofort einschlafen
zu können
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Wiederholen Sie diesen Vorgang so oft bis Sie einschlafen
Wenn Ihnen die
Therapie Ihres Hausarztes nicht weiterhelfen konnte,
sollten Sie einen
Facharzt aufsuchen oder gegebenenfalls ein
Schlaflabor
aufsuchen.