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körperliche Auswirkungen des Lachens

"Bleib immer Kind im Herzen, weil Kinder glücklich sind", die moderne Lachforschung macht deutlich, wieviel Wahrheit in diesem Spruch liegt, der so manches Poesie-Album ziert. Kinder lachen oder lächeln durchschnittlich 400 mal am Tag, während den Erwachsenen das Lachen mehr und mehr zu vergehen scheint: sie lachen durchschnittlich nur noch 15 mal am Tag.

Die Tendenz ist bedauerlicherweise weiterhin sinkend. Verschiedenen Studien zufolge wurde vor 40 Jahren drei mal mehr gelacht als heute. Das ist umso bedauerlicher als das Lachen mit Sicherheit die beste Medizin ist. Bis zu 300 verschiedene Muskeln werden bei einem Lachvorgang aktiviert. Lachen ist wie innerliches Jogging des Organismus' und gleichzeitg Balsam für die Seele.

Die im folgenden aufgezählten positiven Folgen des Lachens bedingen sich mitunter selbst, so führt erhöhter Gasaustausch bei der Atmung natürlich zu Sauerstoffanreicherung im Blut. Um zu verdeutlichen was ein "gesunder Humor" im menschlichen Körper alles bewerkstelligen kann, werden auch die voneinander abhängigen Folgen einzeln gelistet.

LACHEN

  • reduziert die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol
  • stärkt die Immunabwehr
  • aktiviert die Atmung
  • setzt Glückshormone frei
  • entspannt die Gesichtsmuskeln
  • aktiviert das Herz-Kreislauf-System
  • befreit die oberen Atemwege
  • fördert den Stoffwechsel
  • erhöht den Gasaustausch bei der Atmung
  • führt zu Sauerstoffanreicherung im Blut
  • fördert die Ausscheidung von Cholesterin
  • "massiert" das Zwerchfell und regt so die Verdauung an
  • lässt die Zahl natürlicher Killerzellen im Körper ansteigen
  • aktiviert Botenstoffe, wie beispielsweise das Gamma-Interferon, das wiederum die Vermehrung von Tumorzellen hemmt

Hat man sich erst einmal bewusst gemacht wie gut das Lachen tut, ist es leichter damit anzufangen, in den positiven Kreislauf einzusteigen. Auch wenn Ihnen wirklich nicht zum Lachen zumute ist, lachen Sie trotzdem: so paradox es klingen mag: Lachen kann "trainiert" werden.

Durch die Anregung der betreffenden Muskeln und das Ingangsetzen physiologischer Vorgänge wird man fröhlicher. Das Lachen fällt dann immer leichter und die schützende Hand des Frohsinns hält Trauer und Frust besser von uns fern.

Vielleicht kennen Sie das auch, Sie tragen einen schweren Fernseher oder Waschmaschine mit Freund oder Freundin in die vierte Etage. Schon im 2. OG geht Ihnen die Luft aus, oder Sie stecken in einer Ecke fest, oder aus irgendwelchen anderen Gründen kommen Sie nicht vor und nicht zurück.

Dann beginnt es, die Mundwinkel ziehen sich nach oben und ein befreiendes Lachen entschlüpft dem Körper. Setzen Sie Ihre Last ab und gönnen Sie sich erst einmal fünf Minuten Lachpause, Sie werden sehen, danach geht es wieder viel besser.

 

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