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Traumtypen: Krankheits- und Todesträume

Krankheitsträume:

Schon in der Antike hofften die Menschen auf Heilung durch die Deutung ihrer Träume. Im alten Griechenland pilgerten viele Kranke nach Kos, wo sie sich in der heiligen Atmosphäre des Asklipios-Tempels zum Heilschlaf niederlegten.

Sie hofften darauf, dass der Gott Asklipios in ihrem Traum erscheinen und ihnen eine Botschaft zur richtigen Behandlung übermitteln möge. Priesterärzte halfen ihnen dabei die Träume zu interpretieren, um den Heilungsprozess einzuleiten.

Die Bedeutung von Krankheitsträumen kann auch heute nicht geleugnet werden. Während wir träumen sind äußere (störende) Einflüsse weitgehend ausgeblendet, die Reize innerhalb des Körpers können besser wahrgenommen werden.

Oft deuten sich beginnende Krankheiten sehr früh in Träumen an. In der Regel haben wir ein gutes Gespür dafür, wie wichtig oder unwichtig Träume sind. Haben wir einen  ernstzunehmenden Krankheitstraum, sollten wir die betroffenen Bereiche auf jeden Fall untersuchen lassen.
 

Todesträume:

Es gibt zwei Arten von Todesträumen. Einerseits können wir den tatsächlichen Tod von Menschen, die uns nahestehen, "vorherträumen". Hierbei können ganz alltägliche Bilder, also keineswegs Todes- oder Sterbeszenen, erscheinen. Dennoch hat man das "sichere Gefühl", dass die betroffene Person gestorben ist.

Traumsymbole bei dieser Art von Träumen sind vor allem "Fremde". Fremde Menschen drängen sich im Traum zwischen uns und die Sterbenden, manchmal nehmen sie auch deren Identität an. Man sieht die betreffende Person im Traum, doch man "weiss" genau, dass es eine "Kopie" ist.

Die andere Art von Todesträumen haben nichts mit dem "wirklichen Tod" zu tun. Sie symbolisieren vielmehr Veränderungen, Wandlungen, das Ende menschlicher Beziehungen, und gleichzeitig einen Neuanfang.

 

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