Inwiefern Kaffee das Auftreten verschiedener Krankheiten verhindert,
verlangsamt oder begünstigt ist Inhalt vieler wissenschaftlicher Studien.
Das Risiko an Parkinson zu erkranken ist fünf mal geringer,
wenn man regelmäßig Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke
trinkt. Hierbei ist jedoch nicht auszuschliessen, dass zu Parkinson neigende
Menschen von vornherein keinen Kaffee trinken möchten oder können.
Die Rate der an Gelenkrheumatismus Erkrankten hingegen, ist bei
"normalen" Kaffeetrinkern (durchschnittlich vier Tassen am Tag) doppelt
so hoch wie bei Menschen, die gar keinen Kaffee trinken.
Das Osteoporose-Risiko ist geringer als bisher vermutet.
Dennoch sollten Frauen in der postmenopausalen Phase darauf achten,
genügend Calcium zu sich zu nehmen.
Menschen mit Herzproblemen sollten ihren Kaffeekonsum kontrollieren,
ein bis zwei Tassen am Morgen können in der Regel nicht schaden. Der
plötzliche Verzicht auf Kaffee kann mehr "Schaden" anrichten, als
die vermeintlich gesunde Abstinenz.
Für Herz und Kreislauf ist Filterkaffee gesünder
als gebrühter Kaffee, da das Diterpen Cafestol, das für den Anstieg
der Cholesterinwerte verantwortlich ist, so herausgefiltert wird.
Bei Personen, die zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag trinken, ist das
Risiko Gallensteine zu bekommen um 40% geringer. Trinkt man mehr
als vier Tassen am Tag sinkt die Risikowahrscheinlichkeit sogar
um 55%.
Abschließend möchten wir noch anmerken, dass die pharmakologische
Wirkung von Kaffee, je nach Individuum und vor allem je nach
begleitenden Lebensumständen (Stress, Rauchen, Alkohol, etc.)
sehr unterschiedlich sein kann.