Nicht umsonst steht Koffein auf der Dopingliste des Internationalen
Olympischen Komittees, IOC: Eine Konzentration von mehr als
12 mg pro Liter im Harn bewirkt einen positiven Test. Dieser Wert wird
bereits mit etwa 6 Tassen Kaffee erreicht; so mancher "Büro-Sportler"
wäre da schnell disqualifiziert.
Dennoch spricht man in Hinsicht auf Kaffeegenuss nicht von Sucht-,
sondern von Gewöhnungsgefahr. "Entzugserscheinungen"
können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Antriebsschwäche und/oder
eine miese Gemütsverfassung sein.
Koffein aktiviert nicht nur die Durchblutung des Gehirns, das
gesamte Nervensystem wird stimuliert, Blutdruck und Körpertemperatur
steigen an, Herztätigkeit, Stoffwechsel und Atmung
werden beschleunigt.
Ab einer Koffeindosis von etwa 300 mg kann es zu Händezittern,
Nervosität und Schweissausbrüchen kommen. Mit etwa 100 Tassen
Kaffee auf einmal kommt man in den Bereich der tödlichen Dosis ("der
goldene Schluck"). Der Redaktion liegen keine Informationen über Todesfälle
durch übermäßigen Kaffeegenuss vor.
Eine weitere Folge des Kaffeekonsums ist ein Anstieg der Harnausscheidung.
Koffein regt die Nieren an und hemmt gleichzeitig die Rückresorption
von Mineralstoffen. Um Wassermangel und Dehydration vorzubeugen,
ist es absolut empfehlenswert zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser
zu trinken.