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Kaffee: eine kurze Einführung

Keine Frage: Kaffee ist der Muntermacher der Nation. Bis heute sind etwa 1000 chemische Verbindungen im Röstkaffee identifiziert worden (Rohkaffee ist ungenießbar), viele weitere sind noch unbekannt.

Wie kennen also weder die exakte chemische Zusammensetzung, noch wissen wir genau, was in unserem Körper vor sich geht, wenn wir Kaffee konsumieren. Dennoch: Hat man erst einmal angefangen Kaffee zu trinken, will man nicht mehr darauf verzichten.

Für die belebende Wirkung des Kaffees ist das pflanzliche AlkaloidKoffein (Trimethylxanthin) verantwortlich.

Kaffeesträucher sind nicht die einzigen Pflanzen, die Koffein enthalten, auch Teesträucher, Kolanuss, Mate-Sträucher, Guarana und viele andere Pflanzen sind koffeinhaltig. Koffein fungiert hier als natürliches Insektizid, es beeinträchtigt das Nervensystem der Insekten. Aus diesem Grund bleiben sie koffeinhaltigen Pflanzen fern.

Die Menschen reagieren anders, längst hat das "Nervengift" Koffein einen festen Platz in unserem Alltag gefunden. Vielleicht war es sogar die Kaffeebohne, die den Menschen Europas den nötigen Antrieb gab, das "dunkle Mittelalter" hinter sich zu lassen.

 

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