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Die Rezeptoren der Haut

Etwa zwei Quadratmeter Haut umschliessen den ganzen Körper. Dermis und Epidermis wiegen etwa drei Kilogramm, zusammen mit der Subkutis (Unterhaut) wiegt die Haut 11-15 Kilogramm.

Die Rezeptoren, die uns das Fühlen, oder besser gesagt das Spüren ermöglichen, befinden sich hauptsächlich in der Ober- und Lederhaut. Hier werden Kälte, Wärme, Berührungen, Druck und Spannung wahrgenommen und an das Gehirn weitergeleitet. Die in der Haut befindlichen Exterorezeptoren gewährleisten die kontinuierliche "Kommunikation" zwischen Umgebung und Innenwelt des Menschen.

Tastrezeptoren:

  • Meissnersche Körperchen reagieren auf leichte Berührung
  • Pacinische Körperchen reagieren auf Druck und grossflächige Berührungen
  • Merkelsche Tastscheiben reagieren auf exakt lokalisierten Druck/Berührungen (auf unbehaarten Hautflächen)
  • Haarbalggeflecht reagiert auf Druck und Berührung (auf behaarten Hautflächen)
Temperaturrezeptoren:
  • Ruffinische Endorgane reagieren auf Wärme
  • Krausesche Endkolben reagieren auf Kälte
Schmerzrezeptoren:
  • freie Nervenendigungen reagieren auf Schmerz: hier stehen alle Hautrezezeptoren stehen in engem Kontakt mit einer Nervenfaser, die die von Rezeptor aufgenommenen Informationen ins Zentralnervensystem weiterleitet.
Die für Schmerzempfindung verantwortlichen freien Nervenendigungen befinden sich ganz nah an der Hautoberfläche. Sie reagieren auf Reize unterschiedlicher Art und sind mit etwa 3-4 Millionen Schmerzpunkten die am häufigst vertretenen Sinneswerkzeuge der Haut. Auf einen Quadratzentimeter Haut befinden sich etwa 200 Schmerzpunkte, 2 Wärmepunkte und 13 Kältepunkte.

Die Kälte- und Wärmerezeptoren leiten die empfundenen Temperaturwerte über das Rückenmark zum Hypothalamus. Von dort aus wird die Körpertemperatur reguliert. Bei Kälte wird der Blutstrom umverteilt, bei Wärme werden die Schweißdrüsen aktiviert.

Etwa drei Millionen Schweißdrüsen befinden sich in der Lederhaut, auf den ganzen Körper verteilt. Der Schweiß, den sie bei "Hitzealarm" produzieren, besteht aus Wasser, Salzen und Abfallstoffen. Dieser feuchte Schutzfilm kühlt die Körperoberfläche und bewahrt so den Körper vor Überhitzung. An einem heissen Sommertag können wir bis zu fünf Liter Schweiss absondern.

Angenehm empfundene Hautkontakte lösen seelisches Wohlbefinden aus. Wird die Haut zärtlich gestreichelt, so sind das auch Streicheleinheiten für die Seele. Unangenehm empfundene Berührungen lösen negative Gefühle wie Abscheu, Schmerz, Trauer oder Wut aus.

Die äußere Hülle unseres Körpers ist sehr wichtig für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden. Ungelöste seelische Konflikte suchen sich oft über die Haut einen Weg als körperliches Ventil.

Bei vielen Ekzemen und Ausschlägen sind es seelische und psychische Probleme, die einer Heilung im Wege stehen. Hier kann man leicht in einen Teufelskreis geraten: Krankheiten oder ungelöste Konflikte führen zu Hautproblemen, mit "schlechter" Haut fühlt man sich oft "schlecht", häßlich und minderwertig, wodurch sich der Zustand der Haut zumeist noch verschlimmert und so weiter.

Im Alltag bringt die Haut allzu oft ans Tageslicht wie wir uns fühlen. Sind wir gesund, ausgeschlafen und glücklich, hat unsere Haut eine natürliche, schöne Farbe (Teint). Sind wir übermüdet oder fühlen uns einfach nicht wohl in unserer Haut, werden wir blass.

Auch Emotionen lassen sich oft nicht verbergen: viele Menschen werden rot oder bekommen rote Flecken im Gesicht, wenn sie nervös, beschämt oder erregt sind. Angst und Schrecken können uns leichenblass werden lassen.

 

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