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Was kann man noch essen ?

Die Süddeutsche Zeitung schreibt: "Es steht schlecht um unsere Ernährung. Ein kulinarischer Abgrund nach dem anderen tut sich auf. Was kann man noch essen in Zeiten irrer Rindviecher, verpesteter Schweine und geklonter Schafe? Die Rettung heißt Hanf." (Februar 1997). Das erste Hanfmenü Deutschlands entstand.

Auch jenseits vom Hanfmenü ist gesunde Ernährung in Deutschland gar kein so großes Problem. Man erhält vom reinen Saatgut über Informationen zu "wie erkenne ich qualitative Nahrung, wie hoch ist das Risiko beim Verzehr von Rindfleisch, was ist drin in der Wurst, was sagt mir das Etikett, die Kennzeichnung, welche Zusatzstoffe sind in Lebensmitteln enthalten, der Geruch, der Tastsinn, der Herkunftsnachweis bis hin zur Einkaufsmöglichkeit von rein ökologisch erzeugten Produkten vom "transparenten Bauernhof" alles, was das Herz begehrt.

So bieten sich die derzeitigen Lebensmittelskandale gerade zu an, die eigene Ernährung auf regionalere und ökologisch erzeugte Lebensmittel umzustellen.

Zu den Kosten: abwechslungsreiche Ernährung incl. ausreichender Bewegung und Vitaminen gibt es für jeden Geldbeutel. Entscheidend ist das gesamte Ernährungs- und Einkaufsverhalten. Die Universität Hohenheim hat in einer Studie nachgewiesen: "Biohaushalte geben trotz höherer Preise nach einer Studie der Universität Hohenheim sogar weniger Geld für Nahrung und Genußmittel aus als konventionelle Haushalte."

Regionales Obst und Gemüse der Saison ist oft preiswerter, als nichtsaisonale Produkte mit weiten Anfahrtswegen. Auch die Kosten für den Zwischenhandel auf dem langen Weg zwischen Bauer und Supermarkt kann beim Direktverkauf eingespart werden. Durch diese Einsparungen können Sie die höheren Preise beim Fleischkauf etwas ausgleichen. Das Fleisch aus ökologisch einwandfreier Haltung verliert beim Garen auch nicht so viel Gewicht, so dass Sie weniger einkaufen können.
 

In dieser Jahreszeit steht folgendes regionales Obst und Gemüse zur Verfügung:

Gemüse: Champignons, Chinakohl, Grünkohl, Feldsalat, (Kopfsalat ab März), Meerettich, Möhren, Lauch, Rosenkohl, Rote Beete, Rüben, Rotkohl (Salatgurken ab März), Schwarzwurzeln, Sellerieknollen, (Spinat ab März), Steckrüben, Weißkohl, Wirsing und Zwiebeln.
Obst: Äpfel, teilweise Birnen, (bei den Südfrüchten reifen zur Zeit die Orangen, Bananen, Kiwis und Zitronen)

weitere Jahreszeiten: Gemüsekalender,Obstkalender

Selbstverständlich steht in den Monaten Juni bis Oktober das meiste Obst und Gemüse aus einheimischem Freilandanbau zur Verfügung. Es schont den Geldbeutel enorm, wenn Sie zu diesen Jahreszeiten mehr Obst und Gemüse einkaufen, um es zur Lagerung vorzubereiten: Einmachen, einfrieren oder trocknen von Obst und Gemüse, Kräuter klein schneiden und einfrieren oder trocknen, einkellern der Kartoffeln
 

erste Anlaufstellen für den Überblick zu einer gesunden Ernährung sind:

--> aid e.V., Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. http://www.aid.de/fachzeitschriften/

-->  Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Telefon: 069 - 976 803-0
Telefax: 069 - 976 803-99
Die 44-seitige Broschüre "Essen und Trinken 2000" ist ab sofort zum Preis von DM 6,00 (inklusive Porto und Verpackung) in Form eines Verrechnungsschecks erhältlich bei der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.
Postfach 930201
60457 Frankfurt
http://www.dge.de/

--> Schweizerische Vereinigung für Ernährung
hier können Sie sich dienstags von 9-12 und 14-17 per Telefon beraten lassen: 0041/31/385 00 08
Schweizerische Vereinigung für Ernährung
Effingerstrasse 2
Postfach 8333 • CH-3001 Bern
Tel.  0041 - 31 - 385 00 00
Fax. 0041 - 31 - 385 00 05
mailto:info@sve.org
http://www.ernaehrung.org/
 

--> Östereichische Gesellschaft für Ernährung
1030 Wien, Zaunergasse 1-3
Tel:  0043 -1 - 714 71 93  oder  0043 - 1 - 712 21 21 22
Fax: 0043 - 1 - 718 61 46
e-mail: oege@nextra.at
http://www.univie.ac.at/oege/

--> 5 am Tag
die Initiative "5 am Tag" ermuntert dazu, regelmäßig Obst und Gemüse in unsere Eßgewohnheiten zu integrieren.
5 am Tag e. V.
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Hanauer Landstraße 194
60314 Frankfurt
Tel.: 069 - 63 00 96 0
Fax: 069 - 63 00 96 66
info@5amTag.de
http://www.5amtag.de/
 

--> FAQ's der Verbraucherzentrale NRW
speziell zu BSE finden Sie u.a. bei der Verbraucherzentrale NRW eine Faqliste (BSE - Verbrauchertipps):
http://www.vz-nrw.de/SES81407761/doc151A
 

 

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