Je enger das soziale Netz zwischen Hersteller,
Produktion
und Verbraucher geknüpft ist, desto eher kann ein persönliches
Vertrauensverhältnis
gewahrt bleiben (zum Metzger, dem Gemüsehandler, dem Bauernhof um
die Ecke - genauso wie zu den sog. transparenten Bauernhöfen, die
innerhalb eines schönen Ausflugstages auch von der Großstadt
aus erreichbar sind. Reformhäuser bieten zum Teil solche Ausflugsfahrten
an)
Scheuen Sie sich nicht, auch Informationsmaterial
der oben aufgeführten Quellen mit zum Einkauf zu nehmen, um gezieltere
Fragen stellen zu können.
-->> selbstverständlich gilt auch hier: auch
der Metzger oder Bauer oder Gemüsehändler
Ihres Vertrauens ist nicht in der Lage, völlige Sicherheit anzubieten,
da es generell etliche Unsicherheitsfaktoren gibt (von BSE bis hin zu Schadstoffen
in der Luft, die mit dem Gemüse in Berührung kommen können).
Vermarktungsgesellschaften sind sehr bemüht,
durch geeignete Maßnahmen das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen.
Beispiele hierfür sind: Tests, Kontrollen, Zusammenarbeit
mit dem ,
das Gütesiegel des 5-Sterne-Fleischers ( "").
-->> das Beispiel
ist uns angenehm aufgefallen: keine Zusicherung auf 100%ig BSE-freie
Ware, sondern Aufklärung ist angesagt - diese Firma möchten
wir nur als eines von sicherlich vielen positiven Beispielen nennen. Schon
etliche Firmen nehmen auf Ihrer WebSite ausführlich Stellung
zu Ihrem Umgang mit evtl. akuten Lebensmittelskandalen. (siehe z.Bsp: die
Herkunftsgarantie bei
)
Das
- der Sinn dieses Ökoprüfzeichens liegt darin, möglichst
viele Hersteller und Partner unter einem gemeinsamem Dach zu integrieren.
Es gilt, ein übergeordnetes, einheitliches Ökoprüfzeichen
zu generieren, so dass der Verbraucher sich nicht mehr durch etliche Qualitätssiegel
zu schlängeln muss. Eine kleine Geschichte zu den Öko - Kennzeichnungen
werden wir demnächst veröffentlichen. Integriert wird hier auch
die äußerst strenge EU-Verordnung.
Bevor Sie nun einkaufen gehen, können Sie
sich noch mit folgenden beiden Einkaufsberatern der Arbeitsgemeinschaft
der Verbraucherverbände wappnen:
Lebensmittel einkaufen - 60 Tipps gegen
Tricks und Fallen
Der Ratgeber hilft Ihnen mit 60 Tipps heil durch
den Einkaufsdschungel zu kommen:
(ca. 3,00 Euro bei der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV))
"Marken, Zeichen, Siegel & Co."
(ca 3,00 Euro bei Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV))
Broschüren:
"Einkaufen direkt beim Bio-Bauern"
Der Einkaufsführer für Ihren Direkteinkauf auf über 3.300
Biohöfen in ganz Deutschland.
ist nach Postleitzahlbereichen gegliedert und bietet
die vollständige Anschrift des Anbieters sowie eine Übersicht
über das Angebot und die Öffnungszeiten. Viele Biohöfe haben
mittlerweile attraktive Hofläden eingerichtet wo sie ihr regionales
und saisonales Angebot präsentieren.
Preis 24,00 DM + 4,00 DM Versandkosten.
Bereits in zweiter Auflage gibt nun die Schweizerische
Gesellschaft für biologischen Landbau (Bioterra) in Zusammenarbeit
mit der VSBLO und Demeter die vervollständigte Broschüre "Einkaufen
auf dem Biohof" heraus. Der Einkaufsführer enthält die Adressen
von 540 Biobetrieben in der ganzen Schweiz, die ihre Produkte direkt ab
Hof verkaufen. Eine Broschüre kostet fünf, beide zusammen acht
Franken. Sie können bestellt werden bei: Bioterra, Dubsstrasse 33,
8003 Zürich, Tel. 0041 - 1 - 463 55 14, Fax 0041 - 1 - 463 48 49.
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