Alltagsträume dienen der Alltagsbewältigung. Konflikte,
die am Tag nicht verarbeitet werden konnten, oder in der Hektik des Alltagsstresses
untergingen (viele Dinge nehmen wir unbewusst wahr, im Traum erinnern wir
uns daran), werden in Träumen noch einmal "durchgenommen".
In Alltagsträumen nehmen wir häufig Korrekturen von
Verhaltensweisen
und Handlungen vor, mit denen wir nicht zufrieden sind. Dadurch werden
Spannungen abgebaut. Zusätzlich "erarbeitet" man so "im Schlaf" Handlungsalternativen
falls vergleichbare Situationen eintreten.
Angst- und Alpträume: Angstträume sind in der Regel
"harmloser", also weniger bedrohlich als Alpträume, die oft noch lange
Zeit auf der Psyche des Träumers lasten.
Alpträume enden zumeist in einer vermeintlich ausweglosen Situation.
Aufwachen
ist dann die einzige "Rettung". Charakteristisch für Alpträume
ist das Gefühl der Angst und Ohmacht. Man ist unfähig
zu handeln, selbst im Angesicht des Todes (des eigenen oder dem der Lieben)
ist man gelähmt vor Angst.
Handlung und Bilder von Alpträumen erscheinen oft völlig harmlos,
dennoch wird der Träumende von einem schweren, drückenden Gefühl
gepeinigt. Dieses Gefühl, Angst, Panik, Entsetzen, etc. kann
einen noch tagelang begeiten.
Kehren Angst- und Alpträume mehrmals wieder und werden als Belastung
empfunden, sollte man auf jeden Fall Unterstützung bei Psychologen
oder Psychotherapeuten suchen. In solchen Fällen ist es ratsam sich
mit dem Traum und den Ursachen der Ängste auseinanderzusetzen,
denn sonst können sich die negativen Gefühle auf alle Aktivitäten
auswirken.
Auch Prüfungsträume können den Angstträumen
zugeordnet werden. Traumhandlungen sind beispielsweise: Man schafft es
erst gar nicht zur Prüfung, weil man den Termin vergessen hat. Man
ist beim Bummeln und Einkaufen, oder tritt gar eine Reise an und plötzlich
durchfährt es einen wie ein Blitz: "Oh je, die Prüfung!" Doch
dann ist es meistens schon zu spät.
Man sitzt in einer schriftlichen Prüfung und kann die Fragen
nicht entziffern, traut sich aber nicht die Lehrkraft zu fragen. Man beleidigt
die Prüfer in einer wichtigen mündlichen Prüfung, und lässt
das Prüfungsgremium einfach sitzen, etc. Man hat die Prüfung
nicht bestanden, womöglich das schlechteste Ergebnis seit Menschengedenken.