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Veränderungen, Teil II

Die richtige Ausrüstung
Witz
Grafik Ablauf eines selbsteingeleiteten Veränderungsprozesses
Die einzelnen Phasen des Prozesses
Übungen
 
 
 

Die richtige Ausrüstung
Veränderungsprozesse, die wir selber einleiten möchten sollten vor Beginn gründlich geprüft werden.
Haben wir die richtige Ausrüstung?

  • Verfügen wir über genügend Wissen?
  • Was muss im Umfeld berücksichtigt werden?
  • Welche Probleme müssen zunächst überwunden werden?
  • Was muß für das Neue aufgegeben werden?
  • Welche anderen Lebensbereiche werden von der Veränderung betroffen?
  • Welche Hindernisse können auftreten, wenn wir mal in die Zukunft vorauseilen?
Ein Projekt was nicht genügend durchleuchtet wurde und zum Scheitern verurteilt ist, wird an unserem Selbstwertgefühl nagen. Das dürfen wir nicht übersehen. Es kostet viel Energe, die sinnlos verpufft.

Allerdings können wir nicht alles bis ins kleinste Detail planen, das wäre perfekt. Und perfekt ist kein Mensch.
Es werden immer Hindernisse auftreten, die wir nicht sehen konnten oder wollten, und überwunden werden müssen. "Der Weg ist das Ziel"

Witz:
Fritzchen sagt zum Lehrer, das Ziel ist der Weg. Nein sagt der Lehrer, der Weg ist das Ziel. Ja, sagt Fritzchen, aber oft liegt das Ziel im Weg.
 
 
 

Grafik Ablauf eines selbsteingeleiteten Veränderungsprozesses


Die einzelnen Phasen des Prozesses

Phase I
In der Orientierungsphase ist die Motivation sehr hoch. Wir sind voller Power und haben richtig Lust auf das schöne neue Projekt, oder was auch immer in unser Leben will. Eine Liebesbeziehung z. B. durchläuft genau die selben Phasen.

Phase II
Die Ernüchterungsphase holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück. Ängste Ohnmacht, Zerstreuung holen uns ein. Wr zweifeln an unserer Kompetenz, oder noch lieber an der Kompetenz der Anderen.  Es ist eine Phase der Schuldverteilung. In dieser Phase ist es sehr wichtig die Selbstverantwortung zu sehen. Denn mit allem was passiert haben wir zu tun. Es ist auch sehr wichtig  zu trennen, was ist mein Ding und was gehört nicht in meine Verantwortung. Ganz andere Lebensbereiche, als die, die  wir verändern wollen werden in Mitleidenschaft gezogen. Beispiel: Wir wollen eine neue berufliche Existenz gründen, aber zunächst bewegt sich das Alte erst einmal heftig in eine Richtung, die wir jetzt überhaupt nicht brauchen können. Oder wir verlieben uns ganz plötzlich, das passierert tatsächlich sehr häufig, dann, wenn wir dafür doch eigentlich keine Zeit haben.
Das ist schon Teil des Prozesses, es ist alles in Bewegung.
 

Schubladeneinordnung: ;-)
Es gibt drei Typen von Menschen:

  • Typ A  Haben für nichts die Schuld
  • Typ B  Haben für alles die Schuld
  • Typ C  Übernehmen für Ihren Teil die Verantwortung


Phase III
In der Grafik ist es sehr deutlich zu sehen, die Entwicklungsphase ist ein steiler Berg. Jetzt wird weiter viel Kraft benötigt. Ein ehrlicher Umgang mit uns selber ist sehr von Vorteil. Hier zeigen sich unsere Schwächen und Stärken. Eventuell ist jetzt Hilfe notwendig, weil wir es alleine nicht schaffen.
Vertrauen und Zuversicht sind in dieser Phase Qualitäten, die uns helfen den Weg weiter zu gehen.
In dieser Phase scheitern die meisten Menschen und geben leider auf.
Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich:

  • Zu hochgesteckte Ziele
  • Zu viel auf einmal
  • Schwächen werden nicht erkannt
  • Hilfe wird verweigert, oder erst gar nicht gefordert
  • Das Ziel entspricht nicht mehr der gegenwärtigen Situation


Phase IV
Das ist die Phase des feierns. Erfolge können öffentlich gezeigt und genossen werden. Wir können uns Fehleinschätzungen eingestehen. Das Selbstbwertgefühl ist durch den Prozess gewachsen. Wir dürfen uns freuen. Das wird übrigens oft versäumt, an dieser Stelle innezuhalten und zu geniessen.

Die Phasen dauern je nach Projekt, was alles zu bewältigen ist von einem Monat bis Jahre.  Aber jedes Projekt wird von Erfolg gekrönt sein, wenn es täglich in unserem Leben Berücksichtigung findet, ganz egal wie lange es dauert.
 

Übungen

1. Überprüfe nochmal Deine Ausrüstung, eventuell hat sich etwas vom Start bis jetzt verändert?
 

  • Verfügen wir über genügend Wissen?
  • Was muss im Umfeld berücksichtigt werden?
  • Welche Probleme müssen zunächst überwunden werden?
  • Was muß für das Neue aufgegeben werden?
  • Welche anderen Lebensbereiche werden von der Veränderung betroffen?
  • Welche Hindernisse können auftreten, wenn wir mal in die Zukunft vorauseilen?

  •  

     
     
     
     

    2. Standortbestimmung: In welcher Phase befindest Du Dich jetzt?

    3. Was tust Du täglich um Dein Ziel zu erreichen?

    4. Was möchtest Du ab heute täglich tun, um Dein Ziel zu erreichen?

    5. Wie kannst Du Dich täglich, ohne Anstrengung motivieren, etwas zu tun, um Dein Ziel zu erreichen?
     

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