Informationen zu dem Thema Angst
Übung:Sätze zur Vervollständigung
Übung: Gedanken-Entspannungs-Übung
muntermacher vom 28.3.2003
Sonnenstrahlen
Information zu dem Thema Angst
Neue Welten zu entdecken wird dir nicht nur Glück und Erkenntnis,
sondern auch Angst und Kummer bringen. Wie willst du das Glück wertschätzen,
wenn du nicht weißt, was Kummer ist?
Wie willst du Erkenntnis gewinnen, wenn du dich deinen Ängsten
nicht stellst? Letztlich liegt die große Herausforderung des Lebens
darin, die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen,
wie du dir niemals hättest träumen lassen.
(Sergio Bambaren, peruanischer Schriftsteller, 1960 -)
Ich finde dieser Spruch ist eine schöne Einleitung zum Thema Angst
und Entwicklung. Er drückt in wenigen Worten aus, wie wichtig unsere
Angst ist.
Das Wort "Angst" hat seine Wurzeln in der "Enge": eine Lage, Situation
spitzt sich zu, wird lebensbedrohlich oder ausweglos - zumindest erscheint
es dem Betroffenen so.
Angst ist ein überlebenswichtiges Gefühl. Sie ist ein Wegweiser,
und erleichtert uns Situationen zu bewältigen, in denen wir uns noch
nicht ganz "sicher" fühlen.
Angstfreiheit wäre kein erstrebenswerter Zustand, weil uns wichtige
Signale für unsere Weiterentwicklung fehlen. Wir würden auf Gefahren
nicht mit der notwendigen Aufmerksamkeit reagieren.
Es gibt viele Arten der Angst und Furcht: Angst um das Leben, Zukunftsangst,
Höhenangst, Platzangst, Prüfungsangst, Lebensangst, Leistungsangst,
Todesangst, Verfolgungsangst, soziale Angst - wie Verlegenheit, Schüchternheit,
Scham, Publikumsangst und viele mehr.
Angst wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich gefühlt.
Ob der Umgang mit Angst nun vererbar oder übernommene Verhaltensmuster
der Eltern und Großeltern sind, ist nicht erwiesen. Ängstliches
Verhalten, und der Umgang mit Angst wird auf jeden Fall an die Nachfolgegenerationen
weitergegeben.
Deshalb ist es wichtig mehr Kompetenz im Umgang mit der Angst zu entwickeln.
Es ist hilfreich neue (korrigierende) emotionale Erfahrungen, die eine
"Neuverdrahtung" der Nervenzellen im Gehirn fördern, zu durchleben.
Und diese positiven Erfahrungen immer wieder neu zu spüren.
Unsere Angst vor Veränderungen im Leben ist ganz normal. Wir müssen
uns mit etwas bis dahin Unbekannten auseinandersetzen. Das Neue wirkt auf
uns bedrohlich, in manchen Fällen sogar Lebensbedrohlich, weil wir
nicht einschätzen können mit welchen Gefahren das Neue verbunden
ist. Darum ist es wichtig die Angst zu spüren, aber trotzdem den mutigen
Schritt ins Ungewisse zu wagen.
Angst vor dem Neuen
Alles was wir nicht kennen macht uns Angst. Es bedroht womöglich
unser Überleben.
Wir wissen nicht genau was kommt auf uns zu, was kann passieren.
Es ist schwer eine neue Situation einzuschätzen. Wir müssen
lernen damit umzugehen. Oft bleibt uns nur die Möglichkeit das Risiko
einzugehen und loszulegen.
Die Dinge entwickeln sich aber oft nicht so wie wir es gerne hätten.
Wir erleben häufig bei Veränderungen erstmal das krasse Gegenteil
von dem was wir erreichen wollen. Diese Situationen gehören zum Prozess
dazu. Es ist wichtig sie auszuhalten. Die Verbindung zu dem was wir wollen
muss gehalten werden.
Das ist eine sehr kritische Phase in Veränderungsprozessen und
läßt so manches Projekt scheitern. Jetzt ist Durchhaltevermögen,
Kraft und Zuversicht gefordert. Viele Menschen geben an diesem Punkt auf.
Wir geben nicht auf, sondern gehen weiter.
Es gibt einen Satz in meinem Leben, als ich ihn angenommen hatte, hat
es mein Leben sehr vereinfacht.
"Alles was in mein Leben kommt ist gut für mich"
Lassen Sie sich den Satz mal genüsslich auf der Zunge zergehen.
Denken Sie an Ihre Vergangenheit - ist es nicht im Nachhinein immer gut
gewesen, was in Ihr Leben gekommen ist?
Und es ist bei Ihnen genau so wie bei mir. Unser Unterbewußtsein
will nur das Beste für uns, auch wenn es zunächst nicht danach
aussieht. Wer die Gegesätze nicht kennt, kann das Glück auch
nicht sehen. Deshalb müssen wir so oft genau die gegensätzlichen
Situationen, die wir nicht wollen spüren.
Beispiel: Meine Liebe zu mir, kann ich nur über den Weg
der Ablehnung und dem Haß erkennen.
Gerne hätte ich jetzt ein Patentrezept für Angstfreiheit geliefert,
aber das gibt es einfach nicht.
Es gibt allerdings einige Möglichkeiten mit Angst leichter umzugehen,
und die heutigen Übungen, bieten Ihnen diese Möglichkeiten.
Übung:Sätze zur Vervollständigung
Vervollständigen Sie bitte die Sätze
Ich habe Angst vor...
Ängstlich macht mich...
Ich möchte mich am liebsten in die Ecke verkriechen wenn...
Ich gehe nicht mehr aus dem Haus bei...
Ich fühle mich wie gelähmt wenn...
Neue Aufgaben versetzen mich...
Ich habe Angst mein Projekt...
Mir macht Neues Angst, weil...
Wenn etwas unbekannt ist dann...
Am liebsten gehe ich Neuem...
Gedanken-Entspannungs-Übung
Eine der einfachsten und erfolgreichsten Übung, mit Angst umzugehen,
ist die Entspannung.
Entspannung, die sie kontinuierlich durchführen, hilft innere
Sicherheit, Gelassenheit, Geborgenheit, und Vertrauen zu entwickeln.
Es ist wichtg, dass Sie diese Übung
10-20 min.
täglich, über einen Zeitraum von 3 Wochen machen.
Möglichst immer zur gleichen Zeit, entweder Morgens, Mittags oder
Abends.
Durch diese Konditionierung gewöhnen Sie sich an das neue Verhalten,
und nach ca. 3 Wochen wollen Sie es nicht mehr missen, weil es Ihnen
gut tut.
Versuchen Sie es, auch wenn Sie der Meinung sind es ist nichts für
Sie.
Gedanken, die durch den Kopf rasen sind ganz normal. Das ist auch nach
vielen Jahren der Entspannung noch so. Also probieren Sie es nochmal.
Bei regelmässiger Anwendung, können Sie schon nach einer Woche
Ausgeglichenheit spüren. Ein zusätzlicher Effekt dieser Übung
ist es, Ihr Ziel mit Gedankenkraft anzuziehen und den emotionalen Zustand
des erreichten Ziels schon jetzt herzustellen.
Das bedeutet wir beschäftigen uns ab heute mit unserem Ziel
10-20 Minuten täglich.
(1999 habe ich auf diese Art mit der Meditation begonnen, ohne zu wissen
was ich da mache. Für mich alleine auf meinem Sofa. Jeden Abend
habe ich 20-30 Minuten gedanklich immer wieder das Wort Frieden gesagt.
Es sind ganz interessante Dinge in meinem Körper abgelaufen, sodaß
ich täglich neue Lust verspürte diese selbstauferlegte Übung
fortzusetzen. Nach einem halben Jahr bin ich in eine Selbstzufriedenheit
gefallen, die ich noch nie vorher erlebt hatte. Dieser Zustand hielt über
ein halbes Jahr an. Das war wirklich eine interessante Erfahrung.
Heute setzte ich diese Gedankenkraft natürlich ganz bewußt ein)
Ich habe für Sie eine leichte Gedanken-Entspannungs-Übung
entwickelt, die Ihnen nicht schwer fallen dürfte.
Wählen Sie zunächst eine Qualität aus, die Ihrem Ziel
entspricht.
Beispiel zur Qualitätsfindung:
Sie möchten Ihre berufliche Situation verbessern. Wenn Sie das
erreicht haben, dann sind Sie zufrieden, oder glücklich. Die Qualität
würde in diesem Fall Zufriedenheit, oder Glück sein.
Sie möchten 10 Kilo abnehmen. wenn Sie das erreicht haben sind
Sie erleichtert und in Liebe mit sich. Oder Sie sind zufrieden mit dem
Erreichten und sich.
Die Qualität würde hier Liebe, oder Zufriedenheit sein.
Wählen Sie für Ihr Projekt die Qualität, die Ihnen spontan
einfällt.
Vorbereitung des Gedanken-Entspannung-Platzes
-
Suchen Sie sich eine ungestörte Ecke in einem Zimmer
-
Sorgen Sie dafür, dass Sie niemand stören kann
-
Plazieren Sie dort ein Fußbänkchen, oder 2-3 Kissen.
-
Dann knien Sie bitte mit beiden Beinen auf dem Boden, und setzen sich auf
das Bänkchen oder die Kissen. Die Knie und Unterschenkel halten Bodenkontakt.
-
Achten Sie auf eine gerade Haltung.
-
Wenn Ihnen eine solche Sitzposition überhaupt nicht zusagt, können
Sie sich auch auf den Rücken legen.
-
Wählen Sie immer den gleichen Zeitpunkt, wann Sie die Übung durchführen.
Morgens, Mittags, oder Abends.
-
Atmen Sie erst mal mit geschlossen Augen 10 Mal tief ein und wieder
aus. Spüren Sie Ihren Atem in Ihrem Körper fließen.
-
Danach gehen Sie gedanklich in Ihre Kopfmitte. Stellen Sie sich vor sie
befinden sich in der Mitte Ihres Kopfes.
-
Lassen Sie Ihren Atem weiterfließen und sagen Sie gedanklich die
Qualität, die Ihnen am meisten zugesagt hat. z. B. Frieden
-
Sagen Sie im Geiste immer wieder das Wort Frieden
-
Dauer der Übung 10 - 20 Minuten täglich.
-
Wenn andere Gedanken kommen ist es ganz ok. Versuchen Sie einfach immer
wieder zu Ihrer Qualität zurückzufinden. Lassen Sie Ihren Atem
ruhig fließen.
TIPP: Wenn Sie sehr aufgedreht vom Tagesgeschehen sind, dann hilft es
sehr, vor der Übung 10 -15 Minuten wild abzutanzen. Setzen Sie sich
danach gleich zur Gedanken-Entspannungs-Übung hin und spüren
Sie Ihren Atem fließen.
aus der-muntermacher
vom 28.3.2003 www.der-muntermacher.de
Sonnenstrahlen
Fruehling ist fuer mich die schoenste Jahreszeit.
Die Natur erwacht, die Menschen erwachen, lassen den Gefuehlen ihren
Lauf.
Die schoenste Jahreszeit zum verlieben, zu lieben sowieso.
Gehen Sie raus in die Natur und geniessen Sie ganz intensiv die Sonnenstrahlen.
Schliessen Sie die Augen und lassen das weisse Licht der Sonne durch
die geschlossenen Augen in ihren
Kopf und dann sehen sie dem Licht nach, wie es ihren ganzen Koerper
durchstroemt.
Fuehlen Sie einen kurzen Augenblick die Energie und die angenehme Waerme
die sie erfuellt.
Lassen Sie mehrmals das weisse Licht der Sonne durch ihren Koerper fluten,
und seien Sie offen dafuer, dass
das Licht die Angst mit fortspuelt.
Bei Angstgefuehlen ist diese schoene Sonnenflut-Uebung ein gutes Mittel,
die Angst gehen zulassen.
Und wenn die Sonne mal nicht scheint, dann stellen Sie sich einfach
ein weisses Licht oberhalb ihres Kopfes
vor, und lassen dieses weisse Licht dann in ihre Augen und durch ihren
ganzen Koerper fliessen. Wiederholen
Sie diesen Vorgang so oft, bis sie sich gut fuehlen.
Copyright © 2003 by data solution Rita
Beulker Talentecoach