Kommt es infolge eines Insektenstiches
zu schweren Lokal- oder Allgemeinreaktionen, liegt der Verdacht einer Insektengiftallergie
nahe. Ein Allergietest sollte unbedingt durchgeführt werden. Das Risiko
schwerer Reaktionen bei weiteren Stichen kann dadurch eingeschätzt
und durch vorbeugende Maßnahmen reduziert werden. Vorraussetzung
für den Allergietest ist eine gründliche Anamnese, in deren Verlauf
folgende Fragen weitestgehend geklärt werden:
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Wann wurde der Patient gestochen?
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In welchen Körperteil?
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Von welchem Insekt ?
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Welche Symptome sind wann aufgetreten?
Bei Insektengiftallergien werden
meist zwei Tests parallel durchgeführt: ein Hauttest und eine Blutuntersuchung.
Beim Intrakutantest wird
verdünntes Bienen- und Wespengift in die Haut gespritzt; zum Vergleich
der allergischen Reaktion wird gleichzeitig auch Histamin injiziert. Nach
ca. 15 Minuten läßt sich der Grad der allergischen Reaktion
ablesen.
Die Blutuntersuchung dient
dem Nachweis spezifischer IgE-Antikörper, die gegen die im Insektengift
enthaltenen Allergene gebildet werden. Zusätzlich wird auch die Menge
der IgG-Antikörper geprüft, die einen möglichen Schutzfaktor
gegen schwere allergische Reaktionen darstellen.