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Krankheiten


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Was ist eine Insektenallergie?
Jeder reagiert auf den Stich
eines Insekts: es brennt, schwillt an, tut weh, es juckt, man kratzt, -
das ist normal und wird ausgelöst durch das jeweilige Insektengift
bei Stichen bzw. Speicheldrüsensekrete bei Insektenbissen.
Neben dieser normalen Lokalreaktion
kann es aber auch zu schwereren Reaktionen an der Einstichstelle kommen,
die Schwellung ist dann insgesamt größer und über mehrere
Tage hinweg im Zunehmen begriffen. Bei solchen verstärkten Lokalreaktionen
besteht Verdacht auf eine Sensibilisierung gegen das Insektengift.
Kommt es bei weiteren Stichen zu
(Übelkeit, Kopfschmerzen, Ausschlag) ist eine Insektengiftallergie
anzunehmen. (vgl. auch Symptome)
Der allergischen Reaktion
liegt hier, wie bei anderen Allergien eine Reaktion des Immunsystems zugrunde.
Durch einen Stich wird der Körper zunächst sensibilisiert: körpereigene
Abwehrzellen produzieren spezifische gegen bestimmte Eiweißsubstanzen (Allergene)
im Insektengift. Diese Antikörper lagern sich an
an, die u.a. mit
gefüllt , "gemästet " sind. Histamin ist die wichtigste Mittlersubstanz
allergischer Reaktionen. Bei erneutem Stich führt der Kontakt der
im Gift enthaltenen Allergene mit den IgE-Antikörpern zur Freisetzung
des in den Mastzellen enthaltenen Histamin, wodurch allergische Reaktionen
(Juckreiz, Atemnot, Übelkeit) bis hin zum anaphylaktischen Schock
ausgelöst werden.
Im Gift der Bienen und Wespen
selbst sind Histamin, Stoffe mit histaminähnlicher Wirkung und solche,
die die Freisetzung des Histamin aus den Mastzellen zusätzlich fördern
enthalten.
Von Insektengiftallergien
sind schätzungsweise 0,4 - 4 % der Bevölkerung betroffen, bei
Kindern liegt die Häufigkeit unter 1%.
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