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Krankheiten


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Welche Insekten lösen
Allergien aus?
Als Auslöser von Insektengiftallergien
sind vor allem Angehörige folgender Insektenfamilien von Bedeutung:
Apidae (Bienen), Vespidae
(Wespen) und Myrmicidae (Ameisen). In den hiesigen Breitengraden kommen
als Urheber von Allergien eigentlich nur Vertreter der Apiden (Honigbiene,
Hummel) und Vespiden (Wespe, Hornisse) in Frage. Ameisen sind nahe Verwandte
der Wespen und Bienen. Die bei uns lebenden Arten, bei denen sich der Stachelapparat
zurückgebildet hat, sind in diesem Zusammenhang zu vernachlässigen.
Als Allergieauslöser kommen stacheltragende Arten, die in Mittelamerika,
USA und Australien beheimatet sind in betracht. Ihr Gift ist dem unserer
einheimischen Wespen und Bienen ähnlich, daher kann es bei Stichen
zu allergischen
kommen. Bei Reisen in diese Regionen sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen
getroffen werden.
Aufgrund der Seltenheit
von Hummelstichen sind sie allergologisch gesehen von geringer Bedeutung.
Allerdings ist das Gift der Hummel dem der Honigbiene sehr ähnlich,
wodurch es auch hier zu Kreuzreaktionen kommen kann. Das gleiche gilt für
Wespen- und Hornissengift. Die meisten Insektengiftallergien in Mitteleuropa
werden durch die Honigbiene und Wespe verursacht, da sich diese eher im
menschlichen Umfeld aufhalten. Bienen und Hummeln sind wenig aggressiv
und setzen ihren Stachel ausschließlich zur Verteidigung ein. Wespen
hingegen setzten ihren Stachel auch zum Beutefang ein. Da bei Bienen der
gesamte Staat überwintert, kann es vom Frühjahr bis in den Spätsommer
zu Bienenstichen kommen. Bei Vespen, Hornissen und Hummeln überwintert
jeweils nur die Königin, daher treten diese Arten vermehrt erst im
Sommer auf. Ein weiteres Kriterium um den Urheber des Stiches / der allergischen
Reaktion auszumachen ist der Stachel. Der Stachel der Honigbiene ist mit
zahlreichen Widerhaken ausgestattet, weshalb er nach erfolgtem Stich nebst
angehängtem Giftsack in der Haut stecken bleibt. Der Stachel von Hummeln,
Wespen und Hornissen ist mit weniger und kürzeren Widerhaken
versehen, weshalb diese den Stachel wieder herausziehen können.
Die Stiche bzw. Bisse
blutsaugender Insekten (Stechmücken, Flöhe, Wanzen, Bremsen,
Läuse) sind lästig. Sie erfolgen zum Zweck der Nahrungsaufnahme
nicht der Verteidigung. Aus medizinischer Sicht sind sie in erster Linie
hinsichtlich der Übertragung von Krankheiten interessant. Die unangenehmen
Lokalreaktionen können auch allergisch bedingt sein, vereinzelt kann
es zu Allgemeinreaktionen kommen, anaphylaktische Allgemeinreaktionen sind
eigentlich nur nach Stichen des amerikanischen "kissing bug" bekannt.
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