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Fluorid in Zahnpasta und Speisesalz schützt vor Karies

Weil das die wenigsten tun, empfehlen Zahnärzte die Anwendung von Fluorid. Dieses für die Knochen- und Zahnbildung notwendige Spurenelement, das für eine wirksame Kariesvorbeugung in der Nahrung und im Trinkwasser nicht ausreichend enthalten ist, stärkt die Widerstandskraft der Zahnhartsubstanz gegen Säuren.

Die kariesvorbeugende Wirkung von Fluorid ist vielfach wissenschaftlich belegt. Deshalb wird die zusätzliche Aufnahme von Fluorid zur Erhaltung gesunder Zähne dringend empfohlen. Das geschieht äußerlich mit fluoridhaltiger Zahnpaste, innerlich mit fluoridiertem Speisesalz.

Fluoridiertes Speisesalz wirkt aber auch bereits während des Essens direkt am Zahn. Es schützt somit speziell dann, wenn verstärkte Säureattacken auf den Zahnschmelz zu erwarten sind. Außerdem kommt es den Zähnen immer dann zugute, wenn mit fluoridiertem Speisesalz zubereitete Speisen gegessen werden.

Als sinnvoll erweist sich die Kombination mit Jod, einem für die Schilddrüse notwendigen und in der Natur zu wenig vorhandenen Spurenelement. Deshalb wird dieses Salz auch in Deutschland ausschließlich nur als Jodsalz mit Fluorid angeboten. Bei regelmäßigem Gebrauch kann fluoridiertes Jodsalz Karies um die Hälfte reduzieren und gleichzeitig jodmangelbedingten Schilddrüsenkrankheiten vorbeugen.

Deshalb empfiehlt Dr. Zimmer, dieses Salz als Regelsalz in jedem Haushalt zu verwenden. In der Schweiz, wo die längsten Erfahrungen vorliegen, verwenden 85 Prozent der Verbraucher fluoridiertes und zugleich jodiertes Speisesalz.

Dieser Beitrag wurde zur Verfügung gestellt von der Informationsstelle für Kariesprophylaxe.

In dem Faltblatt "Kariesvorbeugung den Zähnen zuliebe" der Informationsstelle für Kariesprophylaxe wird aufgezeigt wie es zu Karies kommt, wie ihr vorgebeugt werden kann und welche Bedeutung dabei fluoridhaltige Zahnpaste und fluoridiertes Speisesalz haben. Die empfohlenen Fluoridanwendungen basieren dabei auf den neuen Empfehlungen zur Kariesprophylaxe mit Fluoriden der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Das Faltblatt kann kostenlos angefordert werden bei der:
Informationsstelle für Kariesprophylaxe,
Postfach 1352,
64503 Groß-Gerau,
Telefon: 06152 - 81466,
E-Mail: daz@kariesvorbeugung.de.

Weitere Informationen zur Kariesvorbeugung mit Fluoriden gibt es im Internet unter: www.Kariesvorbeugung.de

 

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