Je nach Budget und Laune, kann diese Genussfreude die unterschiedlichsten
Formen annehmen. Letztendlich ist es egal, ob Sie Ihren Geschmackssinn
im Gourmet-Restaurant, im Steh-Imbiss oder zu Hause erfreuen, nur eins
ist wichtig: es muss SCHMECKEN.
Ein nützlicher Nebeneffekt dieser "Gute-Laune-Maßnahme" ist,
dass man in der Regel genau auf jene Nahrungsmittel "Lust"
hat, die einem die nötigen, gerade fehlenden Nährstoffe liefern.
Das soll nicht heißen, dass man nicht auch mal was "Ungesundes"
zu sich nehmen darf. Vielleicht ist gerade die Himbeerlimonade, das Gänseblümchen-Parfait
oder die Peking-Ente das, was Sie jetzt "brauchen".
Hierbei ist oftmals gar nicht der Geschmack so wichtig, sondern das,
was damit assoziiert wird. Sie konnten sich sicherlich schon selbst
ein Bild machen von den oft "irrationalen" Handlungs- und Entscheidungsprozessen,
die durch das Gehirn initiiert werden.
Man verbindet angenehme Erinnerungen mit dem Essen eines bestimmten
Nahrungsmittels und hofft dadurch die angenehme Stimmung (Erinnernung)
wieder aufleben zu lassen. Ein "Trick", der meistens erstaunlich gut funktioniert.
Sollte der Erfolg sich hierbei nicht einstellen, nicht verzagen, sondern
versuchen den neuen Umständen und dem eventuell ganz anders empfundenen
Geschmack seine eigenen neuen Reize abzugewinnen.
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Ohrenschmaus
Hier liegt das Hauptaugenmerk natürlich auf der
Musik.
Die gängige Redewendung "Musik ist Balsam für die Seele"
macht klar, worum es geht: mithilfe von Musik können wir die äußere
Welt vergessen und innere Harmonie finden.
Schon im Mutterleib nehmen wir die Klänge und Geräusche aus
der Umgebung wahr und reagieren darauf.
Welche Komponisten oder Musikrichtungen die erwünschte Erleichterung
(Frohsinn, Harmonie) bringen, ist individuell ganz unterschiedlich. Die
einen finden nur mit Mozart die ersehnte Ruhe, die andern suchen vielleicht
gar keine Ruhe sondern Lebenskraft und Elan, die sie bei Pop oder Dancehall
finden.
Vielleicht findet man den eigenen Soundkick auch beim Hören
einer lieben Stimme oder gar von "Alltagsgeräuschen".
und
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Augenweide
Manchmal hilft der Anblick eines schönen Gemäldes,
einer Landschaft oder von bestimmten stimulierenden Farben.
Bilder von außen verleihen den Bildern im eigenen Kopf
neue Kraft und Lebhaftigkeit.
Auch hier haben die meisten Menschen ihr eigenes Patentrezept.
Die einen werden von Michelangelos Kunst in den Himmel gezogen, die anderen
können die Welt mit der Kunst von Dali oder Haring besser ertragen
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Tastfreuden
Über den Tastsinn lässt sich die Liebe besonders
gut erfahren und weitergeben. Wenn gerade niemand da ist, der Sie umarmt,
umarmen
Sie sich selbst! Wer sich selbst nicht liebt, wird kaum jemanden finden,
der ihn liebt.
Kuscheln Sie sich in einen gemütlichen Sessel und machen
Sie sich's so richtig gemütlich.
Lassen Sie sich massieren oder frischen Sie Ihre Tastempfindungen
im Whirlpool auf.
Wer abzuheben droht, kann Erdverbundenheit zurückgewinnen,
indem er sich auf den Boden legt oder Bäume umarmt.
Gehen Sie raus ins Freie. Legen Sie sich auf den Wald- oder Wiesenboden
(Städter notfalls in den Park, Hauptsache auf die Erde). Denken Sie
nicht daran, dass Sie sich vielleicht schmutzig machen. Legen Sie sich
auf den Rücken, spüren Sie die Erde unter sich und schauen
Sie in den Himmel.
Vielleicht sind Sie eher ein "wilder" Typ, der mal so richtig durchgeschüttelt
und auf den Kopf gestellt werden möchte. Dazu muss man nicht gleich
Extremsport
betreiben, das kann man auch auf dem Jahrmarkt bekommen. Vom Kettenkarusell
bis zur Triple-Loop Achterbahn gibt es aufregende Möglichkeiten
der Schwerkraft ein Schnippchen zu schlagen, zumindest vorübergehend.
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Duftgenuss
Auch der Geruchssinn, der so vieles wahrnimmt, was uns gar
nicht
bewusst wird, kann Quelle der Freude werden.
Parfums und Duftöle, ganz auf den eigenen Geschmack abgestimmt,
können angenehme Grundschwingungen verstärken, wahrscheinlich
sogar entstehen lassen.
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Was man in welchem Ausmaß als Glück, Freude oder Erfüllung
erlebt/empfindet, ist natürlich vom eigenen "Charakter" abhängig.
Dieser prägt wiederum die Wahrnehmung der äußeren Welt
und die Anschauungsweise, mit der man der Welt entgegentritt.