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Zufriedenheit, Selbstbewusstsein und Elan
Zufriedenheit und Selbstbewusstsein
Diese beiden Eigenschaften sind eng miteinander verflochten. Wer
mit sich und seinen Leistungen nicht zufrieden ist, wird Schwierigkeiten
haben selbstbewusst zu sein. Wer nicht selbstbewusst ist, glaubt
zu wenig an sich selbst, um erfolgreich und zufrieden sein
zu können.
Die Freude kann einem behilflich sein, diesen Teufelskreis zu
durchbrechen. Denn Freude schafft Zufriedenheit, die uns auch ganz ohne
Anlass, ohne Erfolgserlebnisse erfüllen kann.
Diese Zufriedenheit kann wiederum dafür genutzt werden mit frischem
Mut
und mehr Optimismus zur Tat zu schreiten. Wer an sich selbst glaubt
und mit Optimismus an eine Aufgabe herangeht, hat größere Chancen
sie erfolgreich zu lösen.
Mangelndes Selbstbewusstsein ist - gerade in der Arbeitswelt
- häufig auf Versagensangst zurückzuführen.
Ein gewisses Maß an Angst bringt das Verantwortungsbewusstsein
natürlich mit sich, nur wer die Gefahren und Risiken eines Arbeitsablaufs
kennt, kann sie umgehen. Doch sobald diese Angst zu groß wird, zehrt
sie am Selbstbewusstsein und lähmt den Tatendrang. Zufriedenheit kann
so nicht entstehen.
Tatendrang und Elan
Keine Frage: Freude beschwingt. Vor lauter Schwung sollte
man dennoch die Sorgfalt nicht vergessen. Wer mit zu viel Elan an
eine Arbeit herangeht läuft Gefahr Fehler zu machen.
Spätestens beim dritten Anlauf eine Aufgabe fehlerfrei zu verrichten,
verliert man die "Lust" an der Arbeit. So weit sollte es erst gar
nicht kommen.
Gehen Sie noch mal kurz "in sich", planen Sie den Arbeitsvorgang,
damir Sie in einer Aufgabe auf- und nicht untergehen:
-
definieren Sie genau,
welche Aufgabe Sie bewältigen wollen.
Handelt es sich dabei um eine komplexe und umfangreiche Aufgabe, machen
Sie sich eine Checkliste der einzelnen Schritte.
Das mag sich nach Zeitaufwand anhören, doch diesen Aufwand werden
Sie, durch bessere koordination mühelos wieder "einspielen"
- "Mentale Checklisten" sind bei komplexen Arbeitsgängen weniger
sinnvoll, da man viel zu oft, abgelenkt durch andere Aktivitäten,
wichtige Aufgabenbereiche vergisst.
-
setzen Sie sich selbst einen zeitlichen Rahmen, falls dieser nicht
schon vorgegeben ist
Für anfallende Routine-Arbeiten muss natürlich nicht erst
ein Plan konstruiert werden. Hier gilt: nichts überstürzen, erst
noch mal tief durchatmen und den innneren "ruhenden Pol" finden, bevor
Sie loslegen.
Wie umfangreich und schwierig oder "langweilig" eine Aufgabe auch sein
mag, man kann ihre Bewältigung "genießen". Wie?
Seien Sie einfach immer mit ganzen Herzen dabei. Wer nur im Sinn
hat eine Aufgabe möglichst schnell hinter sich zu bringen, mit Gedanken
womöglich schon beim nächsten oder übernächsten Arbeitsgang,
oder gar beim Feierabend ist, wird kaum Freude bei der Arbeit haben.
Er wird sich außerdem auf die aktuelle Aufgabe nicht ausreichend
konzentrieren können und womöglich Fehler machen.
Fazit: Die Aufgabe, an der Sie gerade sitzen, sollte immer die wichtigste
Aufgabe sein.
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