Neugier und Wissbegierde
Die schönste und spannnendste "
Gier", die das Leben zu bieten
hat, ist die Neugier.
In der Kindheit ist sie das treibende Moment, die Umgebung
und Mitmenschen, kurzum die Welt kennenzulernen. "Wer
nicht neugierig ist, erfährt nichts.", wußte schon Goethe zu
berichten.
Wer seine Neugier so lange wie nur möglich beibehält,
also nicht nur "das Neue" bewusst wahrnimmt und verarbeitet, sondern auch
"das Alte" immer wieder unter neuen Gesichtspunkten betrachtet, wird mehr
Freude am Leben haben und vor allem offener und flexibler bleiben.
Neugierige Menschen haben normalerweise weniger Probleme sich in schon
bestehende Gruppen zu integrieren. Außerdem sind sie bereit ihre
Fähigkeiten
und Kenntnisse kontinuierlich zu verbessern, ihren Horizont
zu erweitern.
Sie sind willens "weiter" zu kommen und in der Regel lernfähiger
und flexibler als Menschen, die nichts mehr überraschen, vom Hocker
reißen kann.
Bedauerlicherweise kommt die Neugier vielen Menschen im Laufe ihres
Lebens abhanden. Mit zunehmendem Alter stumpft man gegenüber neuen
Eindrücken ab, sei es, weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat,
verletzt wurde oder sei es, weil man glaubt alles schon zu kennen.
Offenheit, Kontaktfreudigkeit
Mit einem fröhlichen Wesen werden Sie viel schneller das Vertrauen
und die Sympathie Ihrer Mitarbeiter/ Mitmenschen erlangen, als wenn
Sie griesgrämig aus der Wäsche gucken.
Mit einer künstlichen, aufgesetzten Fröhlichkeit ist jedoch
niemandem geholfen. Geheuchelte Gefühle werden meistens schnell als
solche erkannt und bewirken das Gegenteil dessen, was sie bezwecken.
Begegnen Sie Ihren Mitarbeitern, Kollegen, Kunden ohne Vorbehalte, mit
einem freundlichen Lächeln nicht nur auf Ihren Lippen, sondern
auch "im Herzen". Gehen Sie so nicht nur auf "neue" Personen in
Ihrer (Arbeits)Welt zu, sondern auch auf solche, die Ihnen schon vertraut
und womöglich nicht so sympathisch sind.
Im Umgang mit anderen Menschen schleichen sich sehr schnell Verhaltensmuster
in das Rollenverhalten und in das Bewusstsein. Entsprechend flott
werden Automatismen im Rollenverhalten gebildet. All das
geschieht mehr oder weniger unbewusst.
Schon beim zweiten Zusammentreffen mit einer Person bedient man sich
des Erinnerungspotenzials, das beim ersten Kontakt gebildet wurde.
Man geht also mit gewissen "Vorbehalten" in den zweiten Kontakt.
Das ist ganz "natürlich", so können Freundschaften sich festigen,
doch wenn das Sympathiependel in die entgegengesetze Richtung schlägt,
wirkt sich diese Voreingenommenheit eher negativ aus.
Durch das unreflektierte Abspulen von (automatisierten) Verhaltensmustern
gegenüber anderen Menschen schlittert man in bestimmte Rollen, mit
denen man sich womöglich gar nicht identifizieren kann oder will.
Die eingenommene Rolle gegenüber einer Person färbt auch auf
das Rollenspiel mit anderen Personen ab.
Treten Sie Ihrer Umgebung mit offenen Augen entgegen:
Besonders bei Menschen, mit denen man "Schwierigkeiten" hat, kann es
sehr aufschlußreich sein, sich mit Aktion und Reaktion
im Gespräch, und den daraus resultierenden Rollen, im Detail
auseinander zu setzen.
Man sollte schon während des Gesprächs mehr Vorsicht
und Aufmerksamkeit walten lassen, außerdem später die
Gesprächsentwicklung
analysieren.
Dabei ist zu beachten, dass der größte Anteil der Kommunikation
auf nonverbaler Ebene stattfindet.