Interesse
lateinisch: interesse, intersum =
dabei sein (
):
Interesse ist die fundamentale Voraussetzung um den Arbeitstag
erfolgreich zu bestehen. Weniger im Sinne von "dabeisein ist alles" - körperliche
Anwesenheit alleine reicht ja in den meisten Fällen nicht aus - als
vielmehr nach dem Motto "aufgepasst und mitgemacht".
Wer Erfolg haben will, muss auch Engagement zeigen. Um sich für
eine Sache, ein Unternehmen oder eine Person engagieren zu können,
muss man erst mal wissen worum es geht.
Halten Sie Augen und Ohren auf, nicht nur was Ihr eigenes Anliegen und
Ihre Aufgaben angeht, sondern auch was das Fortkommen Ihres Teams, Unternehmens,
bzw. Arbeitgebers betrifft.
Dazu gehört zum Beispiel auch die Wahrnehmung von Wünschen
und Interessen der Kunden, der Geschäftspartner,
der
Konkurrenz, etc.
Wer nur am monatlichen Gehaltsscheck interessiert ist und seiner Aufgabe
mit Gleichgültigkeit und Desinteresse gegenüber
steht, kann auch gleich seine Sachen packen (s. )
Wer aber Interesse für sich selbst und seine Umgebung aufbringt,
wird auch von den "Begleiterscheinungen" profitieren können. Diese
möchten wir im Folgenden näher umschreiben.
Diese Eigenschaften waren über Jahrmillionen absolut lebensnotwendig.
Erst mit Eintreten der "Zivilisation" haben sie sich in die evolutionären
Tiefen des (Un)Bewusstseins zurückgezogen.
Doch wenden wir uns nun wieder der Bedeutung von Aufmerksamkeit und
Konzentrationsfähigkeit im heutigen Arbeitsalltag zu.
Zunehmend wurde den in den Industriestaaten lebenden Menschen die Eigenverantwortung
genommen. Zur Zeit wird hierzulande versucht diese Verantwortung wieder
zurückzugeben (s. Riester-Rente, etc.)
Aufmerksamkeit und Konzentration bedeutet, das Bewusstsein
während
eines Arbeitsvorgangs nur auf diesen zu richten und sich durch nichts ablenken
zu lassen.
Wer diese grundlegende Regel beherzigt wird nicht nur effizienter
arbeiten, sondern auch mehr Spaß an der Arbeit haben.
Überlassen Sie das Multitasking (Bewältigung mehrerer
Aufgaben auf einmal) ruhig den Computern. Neue Untersuchungen amerikanischer
Hirnforscher ergaben, dass es für Menschen letzten Endes uneffektiv
ist, mehrere Dinge auf einmal zu tun (s. ).
Sie haben sich nun mal für gerade DIESEN Job entschieden, dann
können Sie ihn doch auch so gut wie nur irgendmöglich machen.
(Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie bis ans Ende Ihrer
Tage Briefmarken aufkleben, wenn vielleicht andere großartige Aufgaben
auf Sie warten, s. ).
Wer aufgeht im Hier und Jetzt und sich auf die Aufgabe konzentriert,
mit der er gerade beschäftigt ist, hat in der Regel ein angenehmes
und erfolgreiches Leben.
Menschen, die viel über die Vergangenheit nachgrübeln
(verpatzte Konjunktive sind lästig und unnötig), oder sich ständig
um die Zukunft Sorgen machen, verpassen die Gegenwart ganz
einfach und somit eigentlich auch ihr Leben.