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Freude: Nur eine Frage der Chemie?

Die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin sind die wichtigsten körpereigenen Substanzen für unser Glücksempfinden. Doch das Wissen um diese Substanzen macht Glück noch lange nicht zu einem "Gesundheitszustand" der durch individuelle Dosierungen dieser Hormone erreichbar wäre.

Dopamin ("Dopamin - der Schlüssel zurn glücklichen und bewegten Leben", von Dr. med. Klaus Mohr, in der reform-rundschau), kann dem Körper gar nicht "direkt" zugeführt werden, weil es die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann.

Wichtigste "indirekte Maßnahme" zur Erlangung eines gesunden Dopaminpegels ist ganz einfach eine gesunde, d.h. aktive, fröhliche, gefühlsbetonte Lebensweise (gutes Essen, ausreichend Bewegung, etc.). Mit zunehmendem Alter lässt die körpereigene Dopaminproduktion nach, dem kann mit Aktivität und der Ginsengwurzel begegnet werden.

Auch junge Menschen können unter Dopaminmangel leiden, sie können dann oftmals keine Freude empfinden. Solche Menschen altern in der Regel auch schneller. Oftmals wird Dopaminmangel von Ärzten nicht erkannt, die Diagnosen lauten dann Depressionen, Überlastungssyndrome oder psychovegetative Störungen, etc.

Auch das Serotonin wird oft als "Glückshormon" bezeichnet. Es wirkt vor allem über das limbische System auf unser Wohlbefinden. Das Serotonin steuert den Gemütszustand, die Körpertemperatur, den Schlafrhythmus, die Appetitkontrolle, Drüsenfunktionen und den Sexualtrieb des Menschen.

Sinkt der Serotoninpegel hier über längere Zeit beginnen wir unter Depressionen zu leiden. Menschen mit Serotoninmangel reagieren depressiv, antriebs- und lustlos.

Bestimmte Nahrungsmittel (Kohlenhydrate, Zucker) und Tageslicht wirken sich positiv auf die Serotoninbildung aus.

 

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