Wie fühlt sich Freude an?
Wenn das Herz "hüpft"!
Wenn das Herz schneller schlägt!
Sonne im Herzen!
Schmetterlinge im Bauch!
So und ähnlich lauten die Metaphern für freudige Erregung,
ein Zustand der als Freude "par excellence" angesehen wird.
Viele Menschen haben, wenn sie Freude empfinden, einen stärkeren
Bewegungsdrang.
Sie könnten dann vor Freude hüpfen, die ganze Welt umarmen, oder
ähnlichen "Unsinn" anstellen.
Es gibt jedoch auch ein "stille Art" der Freude: Wer mit ganzem
Herzen und allen Sinnen in einer Arbeit aufgeht, wer sich ganz auf eine
Aufgabe konzentriert, empfindet diese Freude.
Wer es versteht dieses, zugleich motivierende und befriedigende Gefühl
in den Arbeitsalltag zu integrieren, ist im Allgemeinen erfolgreicher
im Beruf. Besonders wichtig ist hierbei das Setzen "kleiner Alltagsziele"
und natürlich deren Erreichung.
Was macht uns Freude?
Grundlegende, (über)lebensnotwendige "Tätigkeiten" wie Nahrungsaufnahme,
Fortpflanzung
sowie die Regeneration der Körperkräfte (Schlaf und Erholung)
gehören zweifelsohne zu den Dingen, die den meisten Menschen die
größte Freude bereiten können.
Die Freude und das Vergnügen, das uns eine leckere und gesunde
Mahlzeit () beschert, hat außerdem den angenehmen "Nebeneffekt",
den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern.
Andere "natürliche Quellen der Freude" sind Sinnesreize
wie Vogelgezwitscher, bunte Blütenpracht, schöne Musik, Kinderlachen,
eine Massage, etc.
Einigen Menschen sind diese "Freuden des Alltags" nicht genug. Für
härtere
Kicks geben sie (jede Menge) Geld aus, setzen ihre Gesundheit, manchmal
auch ihr Leben aufs Spiel (Bungee-Springen, Free-Climbing und andere Extremsportarten).
Nicht minder gefährlich leben die Anhänger der künstlichen
Kicks: Psychopharmaka und Drogen können, zumindest für begrenzte
Zeit, intensive Glücksgefühle hervorrufen. Proportional zum jeweiligen
"Glücksempfinden" steigt die
("Eine Line zum Menschenpark", Konrad Lischka in telepolis).
Was verdirbt uns die Freude?
Ernährungsmangel, schlechte Qualität der Ernährung, Schlafmangel
oder schlechter Schlaf (,
),
traumatische Erlebnisse, Krankheiten, kurzum materielle, soziale, psychische
und andere "Mangelerscheinungen" können jedem gewaltig die
Freude vermiesen.
Auch Sinneseindrücke können sich auch negativ auf den
"Freuden-Pegel" auswirken. Hier spielt vor allem der
eine große Rolle, da die Rezeption der Reize, sowie erste Reaktionen
quasi unter Ausschluß des Bewusstseins vonstatten gehen.