|
|


Rendite

Informationsfundus

Rentenpapiere


Coaching:

|
|
Optionen - Optionsscheine
Der Handel mit Optionsscheinen
Hierbei handelt es sich um eine Art Wette über
Kursschwankungen und es geht dem Anleger hauptsächlich darum, mit
relativ geringem Kapitaleinsatz, große Gewinne zu erzielen. Mit Optionsscheinen
kann außer auf Aktien und Rohstoffe, auch auf Anleihen, Währungen
oder ganze Indizies (z.B. DAX) gesetzt werden.
-
Der Optionsschein (auch Warrant genannt) beinhaltet
das vertraglich geregelte Optionsrecht. Er wurde ursprünglich in Zusammenhang
mit Optionsanleihen herausgegeben, wobei aber Anleihe sowie Optionsschein
als eigenständiges Wertpapier an der Börse gehandelt werden können.
Er dient hauptsächlich Spekualtionszwecken. Es gibt hier zwei
Varianten: Bei der europäischen Version kann nur zu einem bestimmten
Zeitpunkt gekauft oder verkauft werden. Bei der amerikanischen Version
kann der Anleger jederzeit, während der gesamten Laufzeit, verkaufen
bzw. kaufen (in Deutschland inzwischen die Regel).
-
Die Optionsanleihe ist die Schuldverschreibung einer
Aktiengesellschaft, bei der am Ende der Laufzeit der Nennwert zurückgezahlt
wird. Sie wird mit einer bestimmten Anzahl von Optionscheinen herausgegeben,
welche zum Bezug von Aktien berechtigen, bzw. eigenständig an
der Börse gehandelt werden können.
-
Der Basiswert bezeichnet den Geschäftsgegenstand
des Optionsscheins. Da bei Wetten auf Indizies nicht auf den Basiswert
zurückgegriffen werden kann, wird hier bei Verkauf oder Einlösen
des Optionsscheines ein Barausgleich geschaffen.
-
Der Basispreis ist der beim Kauf des Optionsscheins
festgelegte Kurs für den Basiswert.
-
Der Optionskurs setzt sich aus dem Inneren Wert
und dem Aufgeld zusammen.
-
Der innere Wert ist der Mindestpreis des Optionsscheines
und bildet sich aus der Differenz zwischen vereinbartem Basispreis
und aktuellem Kurs.
-
Anhand der Volatilität (Schwankungsbreite) kann
man erkennen, wie hoch die Gewinn- oder Verlustchancen stehen. Implizite
Volatilität nennt man die zu erwartenden Schwankungen, während
die historische Volatilität über die Schwankungen der Vergangenheit
Auskunft gibt.
-
Optionsscheine sind keine festverzinslichen Wertpapiere,
also werden hier
keineDividenden
und
keine Zinsen ausgezahlt.
-
Der Optionsschein wird an der Börse zu einem höheren
Preis als dem Minimalpreis gehandelt. Dieses Aufgeld ist die Prämie
dafür, daß der Anleger von den möglichen Gewinnchancen
profitiert, ohne das Wertpapier direkt erwerben zu müssen. Das Aufgeld
ist von den (Rest-)Laufzeiten und Gewinnaussichten abhängig, also
kein festgelegter Preis. Es wird in Prozent des aktuellen Aktienkurses
angegeben und wie folgt berechnet: Basispreis + Optionskurs - Aktienkurs
x 100 : Aktienkurs = Aufgeld (% des Aktienkurses).
-
Mit dem Hebel berechnet man die Prozente des Kursanstiegs
bzw. -abfalls der Optionsscheine, wenn sich der Aktienkurs um beispielsweise
1 % ändert. Berechnungsformel: Optionskurs + Basispreis x Anzahl
der zu beziehenden Aktien : Optionskurs.
Diese Berechnungsformeln für "Hebel", "Innerer Wert"
und "Aufgeld" sind wichtige Hilfen für die Bewertung eines Optionsscheines.
Zusätzlich werden die Gewinnchancen aber noch von Laufzeit, Volatilität,
Zinsniveau und dem Verhältnis von Aktienkurs zum Basispreis beeinflußt.
Eine gerechtere Preisberechnung bietet die Black/Scholes-Formel, bei der
Ihnen Ihr Bankberater behilflich sein kann. Mit Hilfe dieser Formel läßt
sich erkennen, ob ein Optionsschein zu einem fairen Preis gehandelt wird.
weiter zu:

Was Menschen bewegt!
Am Arbeitsplatz, in der Freizeit ...
|
|
|